Beckenbodentherapie bei Harninkontinenz: Biofeedback vs. Kegelübungen

Harninkontinenz betrifft Millionen Menschen in Deutschland – und ist oft vermeidbar.

Hilfe bei der Behandlung: klassische Kegel-Übungen und

moderne Biofeedback-Therapie.

Was ist Biofeedback-Therapie

Kegel-Übungen sind gezielte Kontraktionen der Beckenbodenmuskulatur. Sie wurden

von Dr. Arnold Kegel entwickelt und helfen, die Blasenkontrolle zu verbessern.

Das Problem: Viele Patienten führen sie falsch aus – ohne es zu merken.

Was ist Biofeedback-Therapie?

Biofeedback misst die Muskelaktivität des Beckenbodens in Echtzeit und zeigt sie

auf einem Bildschirm an. So sieht der Patient genau, ob er die richtigen Muskeln

aktiviert. Das macht die Therapie deutlich effektiver als Kegel-Übungen allein.

Indikationen für Biofeedback-Therapie:

  • Harninkontinenz und Stressinkontinenz (SUI)
  • Überaktive Blase
  • Häufiger Harndrang und Nykturie
  • Stuhlinkontinenz
  • Beckenbodendysfunktion
  • Sexuelle Dysfunktion

Für wen ist Biofeedback geeignet

Biofeedback eignet sich für Urologie, Gynäkologie, Gastroenterologie,

Physiotherapie und Rehabilitation. Auch zur Vor- und Nachbereitung von

Operationen wird es erfolgreich eingesetzt.

SmartMann Biofeedback-Geräte

SmartMann Medical GmbH aus Hamburg bietet drei Geräte für unterschiedliche

Anwendungsbereiche:

  • HnJ-350: Für die Anwendung zu Hause
  • HnJ-1000: Therapiestuhl für Kliniken und Praxen
  • HnJ-7000: Für den Krankenhauseinsatz
    Alle Geräte sind Made in Germany und für eine effektive, nicht-invasive

Beckenbodentherapie entwickelt.

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